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Nessie,
wie das "Ungeheuer von Loch Ness" gerne liebevoll genannt
wird, gehört neben dem Yeti (Bigfoot in Amerika, Alma
in Russland) zu den beliebtesten Sagengestalten. Das "Tier"
spukt schon seit Jahrhunderten in den Köpfen der Menschen
rum und ist seit ca. 80 Jahren eine wichtige Einnahmequelle für
die Tourismus-Wirtschaft in Schottland.
Der Loch Ness
liegt südwestlich der bekannten schottischen Stadt Inverness.
Trotz einer Länge von fast 40 Kilometern ist der See von
der Fläche her nur etwa halb so gross wie die Müritz,
aber bis zu 226 m tief - vielleicht sogar noch viel tiefer.
Zentrum des
Nessie-Tourismus ist das 800-Seelen-Dorf Drumnadrochit.
Bekannt wurde
Nessie in den dreissiger Jahren des letzten Jahrhunderts; alle
älteren Berichte sind nachträglich in die Nessie-Story
eingeordnete Erzählungen von Ungeheuern, wie sie überall
auf der Welt vor allem im Mittelalter erzählt wurden.
1933 aber
berichteten schottische Regionalzeitungen über die Beobachtung
eines "Monsters" und diese Berichte wurden eine Mediensensation!
Seitdem wurde
das Ungeheuer häufig "beobachtet" - merkwürdigerweise
immer dann besonders intensiv, wenn es sonst nichts zu schreiben
gab . . . Mehrere angebliche Fotos konnten als Fälschungen
entlarvt werden. Es scheint bis heute nicht einen einzigen "Beweis"
zu geben, der eine ernsthafte Untersuchung rechtfertigen würde.
Der touristisch-okonomische
Erfolg des "Ungeheuers von Loch Ness" hat natürlich
auch Nachahmer gefunden:
Anfang der
80er Jahre wurde von einem "hundefressenden Riesenwels"
berichtet, der im "Zwischenahner Meer" sein Unwesen
treiben sollte. (s. dazu hier)
Bis
zur Fertigstellung unserer WebSite über Reisen nach Schottland
und das "Ungeheuer von Loch Ness" können wir
Sie leider nur an unsere Werbepartner verweisen. Sollten Sie hier
nicht fündig werden, wird Ihnen dieses "Google"-Suchfeld
helfen:
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